DIA

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Raum für Kunst

DIA Galerie

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Das DIA ist eine kleine Galerie, die lokale, nationale und internationale Künstler präsentiert. Der Schwerpunkt des Galerieprogramms ist auf das Medium Papier ausgerichtet. Die Bandbreite reicht von Zeichnungen, Drucken und Fotografie bis hin zu Skulpturen und Installationen.

Die Dia-Galerie zeigt sowohl Einzelausstellung als auch kuratierte Gruppenausstellungen. Themenbezogenes Begleitprogramme wie Lesungen, Vorträge, Workshops und Seminare bilden einen Rahmen für die jeweiligen Ausstellungen.

Oh-Seok Kwon

Chapter One: Apple Tree Submarine

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31.07.2020 – 16.08.2020


VERNISSAGE
28.07.2020 von 17.00 – 21.00 Uhr &
30.07.2020 von 15.00 – 21.00 Uhr
Oh-Seok Kwon

Chapter One: Apple Tree Submarine

31.07.2020 – 16.08.2020

VERNISSAGE

28.07.2020 von 17.00 – 21.00 Uhr &
30.07.2020 von 15.00 – 21.00 Uhr

Die Apple Tree Submarine – ein U-Boot – ist in die Welt getreten!
Eines Sommers tauchte sie wie aus dem Nichts auf.
Der Künstler Oh-Seok Kwon entdeckte die Submarine, als er zur Arbeit ging. Da schwebte sie – den Boden kaum berührend – im Schatten einer Baumgruppe mitten im Englischen Garten.
Es war ein ruhevoller, magischer Anblick.
Seit jenem Tag ist das U-Boot ein Teil seines Lebens. Es schwebt über dem Dach seines Ateliers, zieht seine Bahnen im Pinakotheken-Areal, wenn Oh-Seok Kwon dort auf der Wiese sitzt.

Die Apple Tree Submarine spiegelt die Lebensstationen, Gefühle und Sehnsüchte des Künstlers wider. In einer Serie von Zeichnungen, hält er diese Stationen fest. Die Zeichnungen sind als Oh-Seok Kwons Tagebuch zu verstehen.
Wie das U-Boot, so blickt der Künstler von einem distanzierten Punkt aus auf die Welt. Er stellt sich Fragen zum Mensch-Sein, dem Gehetzt-Sein der modernen Welt, den Auswüchsen des Strebens nach „immer höher – immer mehr“ und der aktuellen Unsicherheit.
So ist das fliegende U-Boot wie die Augen des Künstlers, mit denen er die Welt durchdringt.
Wie der Titel schon sagt, hat Oh-Seok Kwon einen Apfelbaum auf seiner Reise durch München und weiter durch die Welt mitgenommen. Warum? Das wäre an dieser Stelle eine zu lange Geschichte.

Magisch, schwebend, im Lichte schimmernd: So erscheint die Apple Tree Submarine am Münchner Himmel.
Sie zieht dort ihre ersten Bahnen, um die Grenzen zwischen Kunst und Leben, Kultur und Alltag, Ideal und Realität aufzuweichen. Wie? Indem sie den Betrachter zur Teilnahme inspiriert. Aus der Idee der Appel Tree Submarine soll eine reale Gegebenheit entstehen.

Mit anderen Worten: Oh-Seok Kwon schlägt das erste Kapitel einer langen Geschichte auf – so auch der Titel der Ausstellung „Chapter One“. Der Kernansatz dieses ersten Kapitels ist es, die Apple Tree Submarine, die es schon von der Vision zur Zeichnung geschafft hat, als dreidimensionale, greifbare Skulptur in die Welt zu setzen.
Und hierfür benötigt Oh-Seok Kwon eine Gemeinschaft hinter sich, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützt.

Die ersten Schritte macht Oh-Seok Kwon mit einer Serie von Zeichnungen, die vom 28.07.2020 bis 16.08.2020 in der Dia-Galerie präsentiert werden.

Entscheidet sich ein*e Interessent*in für eine Zeichenarbeit, entscheidet er/sie sich automatisch für eine Beteiligung am Skulpturenprojekt.
Wie? Ganz einfach: Der/die Interessent*in hinterlegt einen Geldbetrag beim Künstler, der dem aktuellen Wert eines 10g-Goldbarrens entspricht und kann die Zeichnung „sein Eigen“ nennen.
Der Künstler erwirbt im Folgenden für diesen Geldbetrag einen 10g-Goldbarren.

Ziel ist es, ca. 100 Goldbarren zu sammeln. Hierfür hat der Künstler ein Modell der Apple Tree Submarine geschaffen, auf deren äußeren Hülle diese kleinen Goldbarren integriert werden. Sobald die gewünschte Zahl von Goldbarren erreicht ist, wird der Künstler diese einschmelzen lassen, um daraus die Skulptur Apple Tree Submarine zu gießen. Diese Skulptur wird zum Verkauf angeboten. Sobald die Apple Tree Submarine verkauft ist, erhält jeder der Projektbeteiligten sein hinterlegtes Geld zurück. In der Gemeinschaft ist dieses Projekt möglich geworden. Dem ersten Kapitel werden noch weitere folgen….to be continued!

ÖFFNUNGSZEITEN

Chapter One: Apple Tree Submarine
31.07.2020 – 16.08.2020

Di. & Do.: 15.00 – 19.00 Uhr
Sa.: 15.00 – 18.00 Uhr

ausgewählte

Ausstellungs-Ansichten

Ausstellungen in der Vergangenheit

Archiv

Annabelle Mehraein und Georg Schatz

ligne brûte // 3.7. – 26.7.2020

Georg Schatz stellte eigens für die Ausstellung Wandarbeiten in Form großformatiger, plastischer Zeichnungen her. Annabelle Mehraein zeigte eine Serie mit Papierarbeiten.

Beiden Künstlern geht es in ihrer Arbeit um die zeichnerische Geste des Künstlers und um das Potenzial der freien Zeichnung als zeitgenössische Position.

In der Ausstellung nehmen Annabelle Mehraein und Georg Schatz gegenseitig Bezug auf ihre Arbeiten und auf den Raum.

Im September werden in der Graphischen Sammlung der Pinakothek der Moderne im Rahmen der Ausstellung „Boxenstop II“ Lithographien von Annabelle Mehraein und Georg Schatz zu sehen sein.

Ingrid Dorner

EDIT. // 16.06. – 29.06.2020

Über die Negative ihrer Großmutter hat Ingrid Dorner ihre eigenen, genauer gesagt, die Negative derjenigen Fotografien gelegt, die sie selbst aufgenommen und nicht verwendet hat. Dabei handelt es sich letztlich um Reste ihrer eigenen Arbeiten, die hier als Grundlage dienten und ihrer Arbeit Form gaben. Beim Übereinanderlegen ihrer Negative und die ihrer Großmutter vermischt Ingrid Dorner zwei Blickwinkel und zwei Generationen. Sie folgt den Spuren ihrer Vorfahrin und bringt dabei die Starre der originalen Abzüge ins Wanken. Im Schaffensprozess an einem starren Material lüftet sie den Schleier des Vergessens von ihren Bildern und haucht diesen neues Leben ein. Gleichzeitig setzt sie sich mit dem Rätsel der Herkunft auseinander.

Stela Vula

Insekten sind auch Cyborgs // 03.06. – 14.06.2020

Meine Insekten sind transzendentale Mischwesen, die Transformationen und queere Identitäten suggerieren. Ihr Körper besteht aus Symbolen der Mythen, Religionen und Nationen. Ihre Bewegung dekonstruiert diese, und erzeugt neue organische Vernetzungen, neue Entitäten. Auch Identitäten sind Cyborgs. Sie sind Hybride, Mischungen aus Gefühlen, Fakten und sozialen Gegebenheiten. Sie formen unsere Handlungen und lassen sich davon ableiten.

Es ist beispielsweise kein neues Phänomen, dass sich Menschen fraglos bzw. aus Identitätsmerkmalen heraus einer bestimmten sozialen Gemeinschaft zuordnen, die anderen als „fremd“ bezeichnen und sich daraus Überlebensprozesse steuern lassen.

Zwischen Zugehörigkeit und Ausschluss, Isolation und Gemeinschaft, Entfremdung und Neuverortung signalisieren meine Insekten die Identitätshybride, welche im Zuge von Migrationserfahrungen zum Einsatz kommen.

Lena Engel

hidden. // 14. – 31.05.2020

Lena Engel verbindet in ihrer Serie hidden. eine Reihe von Bildern, die auf verschiedenen Reisen entstanden sind und sich mit dem Thema des vertraut Unvertrauten auseinandersetzen. Die Arbeit erforscht eine Vielzahl von Themen, die jeweils eine unerwartete Eigenart aufweisen. Ein Briefträger auf einer ungewöhnlichen Tagesroute, ein Boot, das in eine tropische Insel verwandelt wurde, eine geöffnete Toilette bei Sonnenuntergang, ein mysteriöser Nebel, der einen Berg umhüllt… Es mag sich um kleine Merkwürdigkeiten handeln, die nicht sofort auffallen, jedoch Aufmerksamkeit erregen, indem sie sowohl offensichtlich als auch außergewöhnlich sind.

Kilian Ihler

Fenster – Ein zeichnerischer Dialog // 04. – 10.05.2020

Ein Fenster ist eine bauliche Öffnung, dessen Funktion darin besteht, Licht in das jeweilige Bauwerk zu führen. Ein Fenster kann aber auch eine temporäre Öffnung in einem Medium sein. Das Projekt Fenster findet räumlich am Fenster des Kunstraums DIA statt und greift die zeitlich begrenzte Bedeutung des Begriffs auf. Das Projekt rückt jedoch noch eine weitere Assoziation mit dem Wort in den Mittelpunkt: Ein Fenster kann auch ein Dialog sein, ein Kontakt oder ein Gespräch zwischen Innen und Außen. Der Künstler Kilian Ihler dokumentiert zeichnerisch Bewegungen, Begegnungen und Beobachtungen und tritt damit in Dialog mit dem Geschehen am Fenster – innen wie außen.

Stefano Giuriati

fremd // 18.4. – 02.05.2020

“…Ich finde es nicht immer einfach, zum Thema (Objekt) meiner eigenen Arbeiten zu werden und so vergehen oft mehrere Monate, bevor ich mich wieder mit der Kamera konfrontiere. Ich stelle mich vor das Objektiv und es entsteht ein neues Werk, das eigentlich nur äußerliche Ähnlichkeiten mit mir hat. Ich frage mich oft, wer dieses sich verdoppelnde und vervielfachende Individuum eigentlich ist. Eigentlich erschreckt mich diese Verbindung mit der Person, die in das Blickfeld der Kamera geraten ist. Was ist, wenn jemand die Wahrheit oder die Wahrheiten über diese Person herausfindet? Was, wenn jemand der Sache bis auf den Grund nachgeht und fragt: “Aber wer sind Sie eigentlich?” Eine Frage, die für den, der mich kennt oder der mich zu kennen glaubt, banal und zugleich komplex erscheinen mag. Doch wie reagiert ein Fremder vor einem Fremden? Beschnüffeln sie sich erstmal wie Hunde? Und wer sucht wen? Wer fühlt sich von was angezogen und umgekehrt? In der Gestalttheorie ist “das Ganze mehr als als die Summe seiner Teile”. Doch wer ist das Ganze in diesem Fall und welches sind die einzelnen Teile?…“

Sara Rogenhofer

OUT OF ORDER // 19.3. – 2.4. 2020

Ordnung ist, wenn alles an seinem Platz ist und die Ereignisse “ordentlich” ablaufen, ohne Überraschung durch Fehltritte, unvorhergesehene Widrigkeiten bis hin zum Stillstand, wenn etwas zerfällt oder zerbricht. Malerei, d.h. der Malvorgang, kann aber oder sollte auch ein Abenteuer mit Risiko sein, wenn das Ziel nicht feststeht und nur ordentlich erarbeitet werden muss. Das wäre die Langeweile der repetitiven Arbeit, während der Ausgang von einer leeren Fläche eine Versuchsanordnung ist, um das auch für die oder den Malende(n) Überraschende einzufangen. Die Holz- und Abwege müssen sich in einem solchen Bild nicht erkennen lassen, das aus einem pluralen Dialog zwischen Fläche, Farbe, Materialität, Geste und Imagination Pinselstrich für Pinselstrich ähnlich wie in der Evolution durch kleine, sich addierende Mutationen und Selektionen entsteht. Aber bei einem genaueren Blick erschließen sich auch für den Betrachter die mäandernden Wege und abgelagerten Schichten hinter der nur scheinbar erstarrten Oberfläche.

Barbora Jamrichová, Kun Zhang, Merlin Meremaa, Triin Kukk

4000 – Part of Munich Jewellery Week // 10.03 – 14.03.2020

Maren Katerbau

HEMSBY // 15.2. – 6.3.2020

Maren Katerbau zeigt in ihrer Serie HEMSBY ein langsam verschwindendes Dorf an der Küste Norfolks in Großbritannien. Nachdem infolge des Klimawandels und des dadurch steigenden Meeresspiegels in den letzten Jahren regelmäßig Sturmfluten zahlreiche Meter des sandigen Klippenrandes weggerissen haben, sind bereits schon etliche Häuser im Meer versunken. Die Heimat der ca. 4000 Bewohner wird so sukzessive weggespült und der Jugend des Dorfes Hemsby droht zunehmend, ihre Zukunft und wirtschaftliche Perspektive betreffend, die Ungewissheit.

zeich(n)en. ein offenes kunst·werk·statt·projekt. // 23. – 26.01.2020

zu zeichnen heißt: einer bewegung folgen · mit dem stift ·
auf dem papier · einen gedanken formen · linien ziehen ·
spuren legen · punkte machen · zeichen setzen.

täglich von 14 bis 19 Uhr

Stefano Giuriati

geopolitical position of my bed // 6. – 21.12.2019

Seit einigen Jahren arbeitet Stefano Giuriati mit sich selbst als Objekt seiner Recherchen und visuellen Kompositionen, in denen die Identität durch verschiedene Formen des Selbstportaits ausgedrückt wird. Sie zeigen das Objekt “Ich” in einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit der gesellschaftspolitischen Aktualität.

Marlene Mauer und Tatjana Hub

GESTERNICHTS // 23. — 30. 11.2019

Die Vergangenheit existiert nicht.
Lediglich in Erinnerungen lebt das Vergangene weiter.

Tatjana Hub und Marlene Mauer zeigen Fotografien, die auf intuitiver Ebene mit dem Gestern spielen. Uneindeutig bis impulsiv ist dabei der Blick auf Orte und Begegnungen. Eine emotionale Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und Endlichkeit.

Stefanie Höll

Temporary Setup // 08. – 17.11.2019

Lesung Temporary Setup 7- 9, Sonntag 10.11.2019, 13 Uhr

Lesung Temporary Setup 10 -13, Sonntag 17.11.2019, 13 Uhr

Lesung von Olivia Müller-Elmau.

Lena Engel . Lena Giovanazzi . Stefano Giuriati . Verena Hägler . Florian Heine . Stefanie Höll . Simon Kalienke . Maren Katerbau . Franziska Martin . Tim van den Oudenhoven . Jessica Siegel

›SPEKTRUM‹ – 12 fotografische Positionen // 15. 10. — 02. 11. 2019


Reportage, Dokumentation, Kunst – SPEKTRUM zeigt 12 Künstler*innen mit ihren unterschiedlichen Themen und Herangehensweisen. Die Ausstellung präsentiert ein ungewöhnliches Panorama aktueller fotografisch-künstlerischer Positionen der Münchner und internationalen Fotoszene. Die Diversität der Fotografie mit verschiedensten Facetten und Möglichkeiten wird hier auf kleinstem Raum sichtbar.

Gefördert durch den Bezirksausschuss Schwabing West.

Tim van den Oudenhoven

DISAPPEARANCE // 03. – 13.10.2019

Die Ausstellung DISAPPEARANCE zeigt zwei Landschaftsserien von Tim van den Oudenhoven, die die Spanne von hell und dunkel kontrastieren.

SHATTERED LAND und SURVEILLANCESCAPES .

Beide Handlungen haben zwei verschiedene Ansätze, uns etwas über das Verschwinden zu verraten, und in beiden Fällen sind die Bilder im Begriff, sich im Nichts aufzulösen.

BILDER AUS DEM ATELIERPROJEKT ORTSWECHSEL

›SAMMELSURIUM‹ // 09. 09 — 15. 09 2019

Ortswechsel. Das Projekt

Das inklusive Atelierprojekt Ortswechsel ist ein Begegnungsraum für Menschen mit und ohne Behinderung, die künstlerisch arbeiten oder sich kreativ ausprobieren möchten. Neben der kreativen Zusammenarbeit steht beim Ortswechsel besonders der Austausch im Mittelpunkt. Jede*r darf mitmachen und dabei sein.

Sammelsurium. Die Ausstellung.

Ein Sammelsurium beschreibt etwas, das sich eher zufällig beieinander findet. Es bezeichnet ebenso etwas, das von unterschiedlicher Art und Qualität ist. Ein Sammelsurium meint auch eine ungeordnete, unsystematisch angelegte Sammlung.

Angelehnt an diese Gedanken zeigt die Ausstellung eine Sammlung von bildnerischen Arbeiten, die im Rahmen des inklusiven Atelierprojekts Ortswechsel entstanden sind: Zufällige Spuren, liegen gebliebene Blätter und vergessene Werke von Teilnehmenden der offenen Kunstwerkstatt fügen sich im Zusammenspiel zu einem neue

Jessica Lins

Die Anderen // 08.08. – 30.08.2019

Stefano Giuriati

Eine agile, nervöse Seele // 11. – 28.07.2019

„Nach Jean Baudrillard, dem französischen Theoretiker des Poststrukturalismus, war für die Organisation der modernen Gesellschaft das Produktionskonzept und der Warenkonsum entscheidend. Die postmoderne Gesellschaft dagegen organisiert sich durch das Simulationskonzept und das Spiel mit den Bildern. In diesem Sinne wird in der postmodernen Medien-und Konsumgesellschaft alles zum Bild, zum Zeichen (oder sogar) zur Spektakel. „

Seit einigen Jahren arbeitet Stefano Giuriati mit sich selbst als Objekt seiner Recherchen und visuellen Kompositionen, in denen die Identität durch verschiedene Formen des Selbstportraits ausgedrückt wird. Sie zeigen das Objekt “Ich” in einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit der soziopolitischen Aktualität. Die von Giuriati genutzten Medien sind die Fotografie und die Kunst im öffentlichen Raum.

Geo Vidal und Roderich Heidler

Graubereich // 18. 06 bis 07.07.2019

Luisa Salvatore

›fluido‹ // 16.05. — 02.06.2019

FLORIAN HEINE

Farewell Great Britain - Landschaftsfotografien // 01.05. – 12.05.2019

Florian Heine

VOM LICHT GEZEICHNET – STILLLEBEN // 20.03. – 12.04.2019

Zierliche Schädel, welke Blüten, unbewohnte Muscheln, zarte Gräser, süße Bonbons – Florian Heine zeigt in seiner neuen Ausstellung filigrane Stillleben von formaler Strenge und federhafter Leichtigkeit. Gedruckt auf hauchdünnem, japanischem Maulbeerbaumpapier scheint dabei die Grenze zwischen Fotografie und Zeichnung aufgehoben. Die Konzentration auf das einzelne Objekt wird durch die Rahmung betont. Foto-Grafie, also Zeichnen mit Licht wird in diesen Stillleben wörtlich genommen.

Florian Weichsberger

DECONTEXT // 15.-17.3.2019

Eröffnung/Opening : 14.3., 17:00
im Rahmen der Munich Jewellery Week

Sarah Hildebrand, Zusammenarbeit mit Gerhild Perl

Wasser // 22. – 24.02.2019

Spanien. Die Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa,
das Grenzen für die Einen aufmacht und Anderen verriegelt.
Hoffnungen, die an Küsten zerschellen und im Wasser untergehen. Zurück bleiben Spuren: Reste der Schlauchboote, verblasste Zeichen auf Grabsteinen, Kunstblumen.

Wasser, eine Zusammenarbeit der Fotografin Sarah Hildebrand und der Sozialanthropologin Gerhild Perl, folgt mit Fotografie und Text den Spuren von Menschen, die körperliche, emotionale, geografische und ihre eigenen Grenzen überschreiten, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Wasser ist das letzte Kapitel der Publikation hope, erschienen im März 2018 im Christoph Merian Verlag, Basel.

Simon Kalienke und Lena Engel

ís/lux und Light Scope // 25.01.– 20.02.2019

Lena Engel erforscht in ihrer Arbeit “Light Scope” das Spiel von Licht und Schatten, Raum
und Zeit und haelt Momente, Orte, fluechtige Szenen fest, diffuse Uebergaenge zwischen Traum und
Realitaet, Schlaf- und Wachzustand.

Linda Hofmeier

Du und ich – Warten auf den Schnee // 23.12.2018 – 17.01.2019

Filmische Parabel

Du und ich erzählt vom Alltag zweier Nandus (Vögel, die nicht fliegen aber bis zu 70 km/h rennen können).
Sie sind beste Freunde und gemeinsam entdecken sie die Welt. Zur Zeit warten sie auf den Schnee.

Roderich Heidler

Antikes und Malerei // 23.12.2018 – 17.01.2019

Grafische Malerei: Zyklus “Cosmos”

Tim van den Oudenhoven

HORROR VACUI // 30.11. – 21.12.2018

Tim van den Oudenhoven zeigt in seiner Serie „Horror Vacui“ (Angst vor der Leere) isolierte nächtliche Landschaften in einem nachtschwarzen Ozean. Diese Angst vor dem Nichts, oft als Bewältigungsmechanismus beschrieben, wird durch den Gebrauch von tiefem Schwarz widergespiegelt.
Schwarz ist die Farbe der Negation, eine destruktive Kraft, die alles überzieht oder, wie bei Goethe, das Resultat einer Zerstörung ist.
Die kleinen Inseln, die in der schwarzen Leere gezeigt werden, sollen anziehen, ein Unwohlsein hervorrufen, das gleichzeitig vertraut und fremd ist.

Gruppenausstellung, 22.11. – 25.11.2018

LENA ENGEL
EVA-MARIA WEBER-ROTH
LENA NIKCEVIC
JULIAN MODICA
ELA STOLPE-ILLINGWORTH

Vernissage 22.11.2018 19:00 – 21:00
19:30: Performance „Chongqing bäm!“
Zur Eröffnung des Abends nehmen Sie die vier langhaarigen Performer mit auf einen musikalischen,
psychedelischen Trip durch die größte Stadt der Welt – Chongqing.
Noch nie gehört? Dann wird es höchste Zeit. Eine Suche im Smog nach jemandem den man ziemlich gerne mag.
Mit Theresa Loibl (Tuba), Rudolf Roth (Percussion), Jakob Roth (Text,
Schauspiel), Eva-Maria Weber-Roth (Projektion, Schauspiel)
DIA Galerie & Werkraum, Georgenstraße 72, 80799 München, www.dia-muc.de

WERKSCHAU & MARKT, 23. – 25.11.2018
Fr. 23.11. 16:00 – 19:00
Sa. 24.11. 12:00 – 18:00
So. 25.11. 11:00 – 16: 00

Lena Engel

NullAchtNeun // 13.10. – 20.11.2018

Auf der Suche nach Orten, die mit stereotypen Bildern von München brechen und die teils verkannte Vielschichtigkeit zeigen, begab sich die Fotografin auf Entdeckungsreise in ihrer Heimatstadt. Dabei stieß sie vor allem auf Areale, die von vielfältigen kulturellen Zwischennutzungen geprägt sind, in den nächsten Jahren jedoch einer starken
Transformation aufgrund zunehmender Gentrifizierung unterliegen werden. Entstanden ist eine poetische Auseinandersetzung mit Orten der Subkultur, die im Wandel
begriffen sind; eine Dokumentation von Flächen, die zum Teil bereits nicht mehr in der dargestellten Form existieren.